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Ich hatte damals für den ersten
"Seelenfarben-Sonntag"
meine Leser gebeten, mir Gedichte, Worte, Inspirationen zu schicken
und die Marita, die auch heute noch täglich hier ist,
hatte mir ein wunderschönes Gedicht von Vivekananda geschickt.
Ein Gedicht, das auf wundersame Weise so viel über den Glauben sagt:
Der eine Gott
Möge der, welcher
"Unser Vater" für die Christen ist,
Jehova für die Juden,
Allah für die Muselmanen,
Ahura Mazda für die Zarathustrier,
Aarhat für die Jainas,
Buddha für die Buddhisten,
Brahma für die Hindus,
möge dieses allmächtige
und allwissende Wesen,
das wir alle als Gott anerkennen,
den Menschen den Frieden geben,
und unsere Herzen in einer
geistigen Bruderschaft vereinen.
[ Vivekananda ]
Mögen wir die Ruhe finden
die Zeit haben
diese Worte zu spüren.
Möge in uns
wie ein leiser, warmer Wind
ein friedliches Gefühl entstehen.
Mögen wir
Leichtigkeit spüren
und Hoffnung.
Auch Sabine hatte mir damals gemailt:
"Nach Ende des Seelenfarben-Sonntags
schlage ich vor,
dass wir uns eine Tasse Kaffee/Tee holen
und in der Kommentarfunktion schreiben und lesen.
Also einen halbvirtuellen Kirchenkaffee trinken."
Kirchenkaffee ... welch schönes Wort.
Darf auch ein Kirchentee oder Kirchenkakao sein.
Ja, dann machen wir das doch.
Denn die Sonntagskirche steht heute nicht im Lichtblick,
sondern hier im Kalenderblatt:


Wir sind heute in der "St.-Aegidien-Kirche" in Hannoversch Münden.
Bis 2006 fanden hier Gottesdienste statt ... danach wurde sie unter
Berücksichtigung
des kirchlichen Raumcharakters zum Cafe umgebaut und ist nun
ein wunderbarer Ort für diesen Selenfarben-Sonntag :)).

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