...
Dinge, die
mir persönlich oder virtuell begegnet sind.
Gestern
habe ich ganz per Zufall dieses Märchen entdeckt
und da im Gegensatz zu vielen anderen griechischen Märchen
hier niemand stirbt oder zu Staub zerfällt und weil
das Märchen aus Zakynthos (Pat wohnt dort) ist,
veröffentliche ich das heute mal:
Die Faulenzerin (Zakynthos)
Es war einmal ein junges Mädchen, das war sehr
faul
und überließ immer seiner Mutter die Arbeiten, die ihm selber
oblagen.
So wuchs es auf, und die Zeit kam heran, da es sich zu
verheiraten wünschte.
Da kaufte ihm seine Mutter eine Menge Garn, um Strümpfe zu
stricken
und Leinwand zu Hemden und andern Kleidungsstücken zu weben.
Ein Jahr gab die Mutter der Tochter Zeit, ihre Ausstattung
herzurichten:
das Jahr darauf sollte die Hochzeit sein.
Aber die Tochter ließ das ganze Jahr verstreichen, ohne zu
arbeiten.
Als nun der Tag der Trauung immer näher rückte und sie sah,
dass nichts fertig war, da weinte sie Tag und Nacht und war ganz
untröstlich.
In der letzten Nacht vor der Hochzeit erschienen auf einmal drei
Frauen vor ihr.
Die eine von ihnen hatte eine Nase, die war so groß, dass sie
bis auf die Füße hinabhing;
Die zweite hatte eine Unterlippe von ähnlicher Länge;
die dritte endlich hatte einen Hinteren, der war größer als die
ganze Person.
Und sie sprachen zu dem Mädchen:
'Wir sind drei Schwestern, die eine von uns heisst Mytú,
die andere Tsachilú und die dritte Kolú.
Fürchte dich nicht vor uns, liebes Kind.
Denn siehe, wir sind deine Moeren.
Wir haben dir das Los zugetheilt, dass du eine Faulenzerin bist,
doch wollen wir dich nicht als solche auch vor deinem Bräutigam
erscheinen lassen.
Wir sind gekommen, dir zu helfen.
Gib nur dein Garn her.
Die eine von uns ist Weberin, und weil sie bei ihrer Arbeit
bald nach links bald nach rechts sich wendet und die Nase
beständig hin und her bewegt, davon ist diese so gross geworden.
Die andere ist Näherin, und darum hat sich ihre Lippe so weit
herunter gezogen,
indem sie sie beständig mit dem Finger berührt, um diesen zu
netzen
und den Faden zu drehen.
Die dritte von uns ist Strickerin, und von dem ewigen Hocken
auf einem Fleck hat sie einen so großen Hinteren bekommen.
Das Mädchen gab den drei Frauen das Garn.
Nun machten sich diese an die Arbeit, und in einer Stunde war
alles vollendet,
was die Faule in einem Jahre hatte machen sollen.
Jetzt brachen die Moeren wieder auf, indem sie zu ihr sagten:
"Sieh, wir haben dir dies alles gemacht und verlangen keinen
Lohn dafür.
Nur bitten wir dich uns zu erlauben, dass wir morgen zu deiner
Hochzeit kommen."
"Ei mit Vergnügen" antwortete das Mädchen.
Am folgenden Abend war alles bereit zur Hochzeit.
Da ließen sich auf einmal große Freudenrufe vernehmen, und Wagen
rollten eilends daher.
Gleich darauf öffnete sich die Tür, und herein traten die drei
Moeren,
gingen auf die Braut zu, küssten sie und setzten sich neben ihr
nieder.
Da fragte der Bräutigam seine Braut ganz verwundert,
ob sie diese Weiber kenne, und wie es komme, dass sie so
verunstaltet seien.
"Ja" antwortete die Braut, "das sind Freundinnen von mir"
und nun erzählte sie ihm, auf welche Weise sie so hässlich
geworden.
Da sagte er, von Verwunderung und Angst zugleich erfüllt, zu
seiner Braut:
"Ei, ich will ein schönes Weib haben und nicht ein hässliches.
Damit es dir also nicht auch so gehe, wie diesen Frauen, sollst
du nie mehr arbeiten".
So erfüllte denn das Mädchen ihr Geschick.
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